Love is the answer - its written on angels wings

*Fortsetzung* 5. Teil von You´ll be in my heart

Ich erwachte in einem blendend weißen Raum. Bevor ich die Augen öffnete, hörte ich Pieps -Geräusche. Eine Stimme schien von weit her zu erklingen. Ich wollte die Augen öffnen. Ich versuchte es, aber nur schwer und nach mehreren Versuchen gelang es mir. Es war so hell, es blendete mich. Ich kniff die Augen wieder zu und versuchte es erneut. Jedes Mal, wenn ich es erneut versuchte sie zu öffnen, spürte ich einen stechenden Schmerz in meinem Kopf. Dann konnte ich endlich meine Umgebung erkennen. Der Raum war anders als mein Krankenzimmer zuvor. Er erinnerte mich an den des jungen Mannes. Ich begriff, dass ich auf der Intensivstation lag. Ich nahm wahr, dass draußen eine Schwester über den Gang an meinem Zimmer vorbei lief. Ich wollte sie anhalten, doch es kam nur ein Stöhnen aus meiner Kehle. Ich versuchte die Hände zu heben und zu klatschen. Doch meine Hände waren wie aus Blei und bewegten sich kein Stück. Ich begann meinem Kopf zu befehlen, dass er meine Fußzehen bewegen soll. Doch nichts. Langsam begriff ich, dass mein Körper nichts tat, was ich wollte. Ich wollte schreien, doch ich brachte nur einen leisen Ton heraus. Ich wollte aufstehen und wegrennen, doch die Bettdecke blieb still und glatt auf mir liegen. Nichts passierte.  
Nach gefühlten Stunden kam dann endlich mal einer in mein Zimmer. Ich stöhnte und die Krankenschwester wurde sofort aufmerksam. Sie schaute mich an, beugte sich über mich, sah mir in die offenen Augen und rannte sofort los um den Arzt zu holen.  Als dieser die Tür rein kam strahlte er mir erst einmal mit der Taschenlampe in die Augen. Da mir das Licht so weh tat, petzte ich die Augen sofort zusammen. Was dann geschah waren ein Haufen Tests, die nicht im geringsten Erzählenswert sind. 
Nach einigen Stunden schaffte ich es dann endlich auch mich zu äußern. Mir fielen zwar viele Worte nicht ein, aber der Arzt verstand mich. Meine Tante traf dann nach kurzer Zeit auch ein und beobachtete jeden Schritt, den der Arzt und die Schwestern an mir vornahmen.
Ich wollte wissen, was mit mir passiert ist… doch keiner sagte ein Wort. Nicht einmal meine Tante war ehrlich zu mir. Ich verstand die Welt nicht mehr. Ich war wie gelähmt.

Einen Tag später ging die Tür zu meinem Zimmer auf und ein weiteres Bett wurde reingeschoben. In dem Bett lag jemand. Doch da meine Medikamente so hoch dosiert waren und ich dadurch leicht verschwommen sah, konnte ich nicht erkennen wer es war. Ich versuchte mich anzustrengen, aber nach einer Weile gab ich es auf und schlief erschöpft ein.
Als ich erwachte und alles wieder klar erkennen konnte, blickte ich zu dem Bett neben mir. Es fiel mir schwer meinen Kopf zu drehen. Mich wunderte es schon, dass man nicht diesen weißen Trennungsvorhang vorgeschoben hatte. Dann fiel mein Blick auf den Menschen in dem Bett. Es war ER! Er lächelte mir zu, hob die Hand und winkte leicht. Ich wollte zurückwinken, doch meine Hand bewegte sich noch immer nicht. Ich wollte ihm doch nur eine kleine Geste schenken, doch mein Körper weigerte sich. Und dann stieg mir eine Träne ins rechte Auge.
- Nicht weinen! Bald ist alles wieder gut. - , waren seine Worte. Er sah glücklich und gesünder aus.
Mich freute es, dass er wohl auf war. Er konnte sogar schon in seinem Bett sitzen und einige Schritte gehen.

 Er versuchte mir zu erklären, dass er nicht weiß, was genau mit mir passiert ist. Ich war vollkommen verwirrt und hasste meinen Körper, indem ich wie eingeschlossen war. Ich wollte ihm zu viel erzählen, wollte seine Hand nehmen und ihn anlächeln. Doch nichts gelang mir. Diesmal war er derjenige, der an meinem Bett saß und meine Hand hielt. Zum Teil über Stunden hinweg…

Es dauerte ...

*Fortsetzung folgt*

1.10.10 20:25

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