Love is the answer - its written on angels wings

*Fortsetzung* 3.Teil von You´ll be in my heart

... 

Als ich meine Augen wieder öffnete, nahm ich wahr, dass ich auf einer Trage liege. Über mir sah ich das grelle Licht des Krankenwagens.  Jemand fragte mich, wie ich heiße, doch ich sah niemanden und bekam auch keinen Ton heraus. Als sich dann jemand über mich beugte und mir mit einer Taschenlampe in die Augen strahlte, verlor ich erneut das Bewusstsein.

-Yasmina, Yasmina – Die Stimme meiner Tante klang sehr besorgt. Ich fühlte ihren Handrücken auf meiner rechten Wange. Ich öffnete die Augen und versuchte meine Umgebung wahr zu nehmen. Ich sah weiße Wände, einen weißen Vorhang neben mir und ich befand mich anscheinend in einem weißen Bett. – So weiß kann es nur an einem Ort sein -das Krankenhaus. Ich versuchte etwas zu sagen, doch ich bekam keinen Ton raus. Meine Tante schaute mich an und lächelte. – Bin ich froh, dass du wach bist! Du weißt echt, wie man mich schocken kann. – Eine Frau im weißen Kittel betrat den Raum. – Guten Tag Frau Allestor. Mein Name ist Dr. Mockerwitz. – Maria schüttelte der freundlichen Ärztin die Hand. - Darf ich sie kurz draußen Sprechen Frau Allestor. - , sagte die Ärztin bestimmend und Maria folgte ihr nach draußen. Ich versuchte zu verstehen, was sie redeten, doch es gelang mir nicht, doch als meine Tante Maria wieder zu mir kam, wirkte sie unsicher und merkwürdig.  Ich stammelte ein paar Worte – Wo ist der Mann? Ich will zu dem Mann! – Doch meine Tante ließ mich nicht. Sie sagte mir nicht, wo er ist, wer er ist oder ob er überhaupt noch lebte...

Ein paar Tage Krankenhausaufenthalt vergingen. Mir ging es körperlich eigentlich sehr gut, außer dass mein Kopf immer schmerzte. Als ich am frühen Morgen fertig gefrühstückt hatte stand ich auf, zog meinen unheimlich schicken Bademantel an und ging raus auf den Gang. Lisa eine der Krankenschwestern kam mir entgegen und fragte mich, ob ich etwas suchte. Ich beneinte. Doch im nächsten Moment nahm mich Lisa an der Hand und führte mich aus der Station heraus. Ich war verdutzt, doch ein paar Minuten später stand sie mit mir vor einem Zimmer auf der Intensivstation.
 – Gehen Sie rein. Ich glaube, er erwartet sie. – Sie ging. Ich schaute auf die weiße Tür mit dem silbernen Türöffner. Mein Herz begann zu rasen. Ich drückte den Öffner nach unten und betrat den Raum. Er war noch klinischer weiß als meiner. Es stand nur ein Bett darin. In diesem Bett lag der junge Mann, denn ich Tage vorher überfahren hatte. Viele Schläuche ragten aus sämtlichen Körperöffnungen heraus. Es piepste. Regelmäßig. Ich war wie gelähmt. Meine Beine trugen mich wie von selbst Richtung Bett. Dann stand ich da, beugte mich leicht über ihn und schaute ihn an. Ich strich wie selbstverständlich über seine Wange. Er öffnete die Augen. Ich schreckte zurück.
-Da bist du ja endlich.- , waren seine Worte...

*Fortsetzung folgt*

12.9.10 11:31

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