Love is the answer - its written on angels wings

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Vom 03.Januar 2007

Sehen heißt nicht glauben, glauben heißt sehen!

Jeder, der diese Worte hört, denkt anders darüber!
Aber was ist eigentlich die wahre Bedeutung dieses Satzes?
Das ist dieser bekannte Punkt, wenn man sich von allen guten Geistern verlassen fühlt, dieser Punkt, an dem nichts mehr vor oder zurückgeht!
Es sind Momente, in denen man sich so fühlt.
Doch diese Momente können Minuten dauern, Stunden, Tage, und ja, sogar Wochen!
Man ist als eigene Person schon von dem richtigen Weg abgekommen und genau in diesen Momenten setzt noch irgendjemand, egal wer noch einen großen Umweg darauf!
Man fühlt sich also im wahrsten Sinne des Wortes: Beschissen!
Doch dann taucht dieser Satz auf: Sehen heißt nicht Glauben, Glauben heißt Sehen!
Was hat dieser Satz mit dieser Situation zu tun? In der wahren Bedeutung ehrlich gesagt: Gar nichts!!! Doch wenn man den Satz etwas umstellt, kann man mit viel Fantasie (die ich ja zu Genüge habe) eine Verbindung herstellen.
Sehen heißt Glauben müssen, Glauben heißt sich zu wünschen zu sehen!
Das ist natürlich böseartig umgestellt, aber ich sehe einen Sinn darin!
Denn ich bin Älter geworden und sehe alles aus einer anderen Sicht, wie als Kind.
Man fängt an zu verstehen, Dinge die gesagt werden vielleicht auch anders oder falsch auf zunehmen.
Man fängt an, die Fehler an sich zu suchen und man fängt auch an, an vielleicht auch falsch aufgenommenen Dingen, kaputt zu gehen.

Natürlich spreche ich gerade von meinen Erfahrungen. Ich meine, es gibt genug Menschen, die solche Sachen nicht wahrnehmen oder vielleicht auch nicht wahrnehmen wollen. Doch ich bin ein Mensch und ich denke, dass ich da nicht der Einzige bin, der bestimmte Dinge einfach zu Herzen nimmt und daran auch kaputt gehen kann!
Leider sieht man im Leben zu viel, was man Glauben muss, weil man es sieht! Viele Dinge würde man am liebsten an sich vorbei ziehen lassen, doch das kann man nicht!
Ich träume viel und gerne.
Ich glaube in meinen Träumen an das Gute, was mir vielleicht passieren könnte. Doch ich habe natürlich nur geglaubt mir zu wünschen, diese Dinge zu sehen.
Es sind die kleinen Dinge im Leben, die wehtun! Ein schiefer Blick, eine komische Bemerkung, ein seltsamer Scherz oder eine merkwürdige Geste!
Diese Dinge kommen einem in guten Zeiten vielleicht lustig oder auch nervig und normal vor, doch jeder Mensch hat Tiefpunkte in seinem Leben. Manche, wie ich, haben sie öfter! Manche aber auch seltener! Jeder Mensch hat sie, auch, wenn man es nicht zugibt oder zeigt. Jeder reagiert anders. Ich reagierte eine Zeit lang aggressiv. Jetzt versuche ich mich zusammen zu reißen, es über mich ergehen zu lassen, aber ich ziehe mich auch oft einfach zurück und fresse es so in mich hinein, dass ich Zitteranfälle oder Übelkeitsanfälle bekomme! Natürlich beruhige ich mich immer. Aber je mehr man so was in sich hineinfrisst, umso mehr zerbricht man innerlich!
Was ich eigentlich sagen will ist:
Man muss leider das Glauben, was man sieht.  Doch um zu sehen, was man glaubt, muss man schon ein reines Herz haben. Und dies hat leider nicht jeder!
Vielleicht stimmt ihr mir in vielen Dingen, die ich geschrieben habe zu. Vielleicht aber auch nicht. Das ist aber euch überlassen!

26.8.10 20:31, kommentieren