Love is the answer - its written on angels wings

*Fortsetzung* 7. Teil von You´ll be in my heart

Ich beendete meine Ausbildung noch in diesem Jahr und zog in eine andere Stadt. Der Kontakt zu meiner Tante wurde auch weniger. Ich ging in meiner Arbeit vollkommen auf und wurde zum Workaholic. Ab und an traf ich mich mit ein paar Freunden, aber die meisten Abende verbrachte ich auf betrieblichen Veranstaltungen und fiel danach erschöpft ins Bett. Es war für mich eine tolle, aber anstrengende Zeit. Ich liebte meinen Job und wollte alles perfekt machen. Das gelang mir auch und ich stieg schnell höher in der Position. Dann ging mein Chef in den Ruhestand und er ernannte mich als seine Nachfolgerin. Ich führte nun also eine 500-Mann Firma und der Stress wurde immer unerträglicher. Und wie du dir vorstellen kannst, kam der Tag, an dem alles vorbei sein musste. Doch es war kein Burnout…
Der Wecker klingelte um halb 5 am Morgen. Mir fiel es unheimlich schwer aus dem Bett zu kommen und mein Kopf schmerzte. Ich nahm eine Schmerztablette und machte mich dann für die Arbeit fertig. Ich packte mein Kostüm vorsichtig ein, was ich für den Abend brauchte, nahm meine Schlüssel und ging aus dem Haus. Es war noch kein Auto auf der Straße. Alles verlief normal.
Ich parkte, ging in die große Eingangshalle, begrüßte die Empfangsdame und betrat dann den Aufzug. Im Aufzug spielte Beethovens Für Elise. Jeder Ton schmerzte in meinem Kopf. Ich hoffte, dass die Schmerztablette bald wirken würde. Ich kam im 6 Stock an und betrat den dunklen Flur. Ich ging rechts durch eine große Tür, durchschritt einen großen Raum mit mehreren Schreibtischen, die alle noch dunkel schattiert waren, und betrat dann mein Büro. Ich schaltete das Licht an und setzte mich in meinen Sessel.  Nachdem  mein PC hochgefahren war, öffnete ich die Post vom Vortag. Ein Brief fiel mir sofort auf. Es war kein gedruckter Geschäftsbrief. Er war mit Hand geschrieben. Ich öffnete den Umschlag. Die Schrift schien unkontrolliert, aber leserlich. Ich begann zu lesen:

Yasmina,

da war ich so glücklich dich endlich gefunden zu haben und doch verlor ich dich dann wieder so schnell.

Lukas.

… Mehr war nicht zu lesen. Mir blieb augenblicklich die Luft weg. Ein heftiger Schmerz durchdrang meinen Kopf. Ich stand auf. Wollte mich auf meine Couch am anderen Ende des Zimmers legen. Doch soweit kam ich nicht. Ich fasste mir an den Kopf. Ich drehte mich verwirrt. Der Schmerz in meinem Kopf wurde immer heftiger.  Dann wurde mir schwarz vor Augen. Dann nahm ich leicht wieder alles um mich herum wahr. Es wiederholte sich. Schmerz, Schwarz, Normal, Schmerz, Schwarz, Normal. Ich versucht die Couch zu erreichen. Doch sie schien so weit weg.
Plötzlich durchstach mich ein Schmerz in meinem Kopf,  der meinen gesamten Körper zu Boden fallen ließ. Ich knallte mit dem Kopf auf einen harten Gegenstand und ich verlor sofort das Bewusstsein…

Als ich erwachte, durchdrang mich wieder ...

*Fortsetzung folgt*

6.10.10 14:03, kommentieren